Willkommen auf meiner Website!

 

  

Auf dieser Seite sollen Projekte, die sich mit dem Denkmalschutz, der Ortschronik und verdienten Personen aus Putzkau beschäftigen, vorgestellt werden. Schwerpunkt sind Themen die bisher nur unzureichend oder überhaupt noch nicht bearbeitet wurden.  

Alle hier gemachten Angaben sind durch Dokumente in den sächsischen Archiven, Bibliotheken und Behörden belegbar, beruhen auf Angaben Putzkauer Bürger oder sind durch eigene Feldforschung bestätigt. Fremde Literatur ist nur als Anregung und Ausgangspunkt für eigene Nachforschungen verwandt worden.

Einige Projekte, besonders beim Denkmalschutz, können über die Ortsgrenzen von Putzkau hinausgehen.

Die Texte wurden nach besten Wissen zusammengestellt, dennoch sind Fehler nicht völlig auszuschließen. Für etwaige Unrichtigkeiten übernehme ich keine Haftung. Alle Inhalte wie Texte, Fotos und Graphiken stelle ich für die private Nutzung kostenlos zur Verfügung. Gewerbliche Nutzung oder Veröffentlichungen sind nur mit meiner Erlaubnis oder der Erlaubnis anderer Rechteinhaber möglich.

Für die Einträge im Gästebuch sind die jeweiligen Absender verantwortlich.

 

  

 

Über mich:

Name          Erhard Dietmar Lenz

Vater           Erhart Kschischenk aus Oberputzkau, u.a. Heimatkundelehrer

Mutter         Irmgard Richter aus Neuputzkau (Städtel)

Schule        Oberschule A Putzkau und Schmölln

Beruf           Meister für Nachrichtentechnik, jetzt Rentner

Familienst.  verheiratet

Kinder         2 Erwachsene/männlich

Alter            66

Adresse      GT Putzkau, 01877 Schmölln-Putzkau

Telefon       03594-779301

Mobil          0170 3126824

E-Mail         erdielenz@t-online.de

Homepage  www.putzkau-denkmalschutz.de

Vereine      Landesverein Sächsischer Heimatschutz Regionalgruppe Bautzen/Ober-

                  lausitz e.V. und Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda e.V.

Artikel        - "Neues über Jacob Heinrich von Flemming - entdeckt von E. D. Lenz"

                    von M. Pockowsky in Schiebocker Landstreicher, Ausgabe 4 (2009) 

                  - "Die Menschen hier lebten gefährlich (Raketenabzug miterlebt)" von V.

                    Mann in Sächsische Zeitung, Ausg.Bischofswerda vom 22.Februar 2010

                  - "Putzkauer Schicksalstag 1813" in Sächs. Zeitung Ausg. BIW 13.9.2013

                  - "Im Ruhestand aktiv für Denkmalschutz" von Katrin Kunipatz in Oberlau-

                    sitzer Kurier vom 11. Januar 2014  

                  - "Andenken in Schwarz-Weiß" von Constanze Knappe in Sächsische  

                    Zeitung Ausgabe Bischofswerda vom 23. Mai 2014  

                  -"Geschichte in Stein" von Constanze Knappe in Sächsische Zeitung

                    Ausgabe Bischofswerda vom 20. Mai 2015

                  - "Gereimtes und Ungereimtes im Glockendrama" von Roland Lange im

                    Mitteilungsblatt Ausgabe Bischofswerda vom 24.10.2015

 

 

 

Größere eigene Veröffentlichungen:

 

"Türstürze und Schlusssteine in Putzkau" in "Schiebocker  Landstreicher", Heft 5 / 2010

"Was ein Denkstein am Rüdenberg erzählt" in "Der neue Prenanthes", Nr. 15, Mai 2011

"Vom Klunker zur Rehwiese" in "Der neue Prenanthes" Nr. 16, Oktober 2011

"Die Friesenschen Jagdsäulen" in "Schiebocker Landstreicher", Heft 6 / 2011

"Nachwort zum Steinwall auf dem Rüdenberge"  und  "Die Fortuna auf der Kugel"

      in "Schiebocker Landstreicher", Heft 7 / 2012

"Die Hübelschenke in Ober-Putzkau" und "Kleindenkmale - Grenzsteine am

      Rüdenberg" in "Jubiläums-Journal 20 Jahre Regionalgruppe Bautzen - 1992 bis

      2012 (Landesverein Sächsischer Heimatschutz)", Bautzen 2012

"Die Putzkauer Rittergutsglocke" im "Oberlausitzer Hausbuch 2014", Bautzen 2013

"Der Schulneubau in Ober-Putzkau 1913-14. Die künstlerische Gestaltung der

      Fassade und der Innenräume und die Schuluhr" in "Wandzeitung" für die Dr.-

      Alwin-Schade-Schule Putzkau, Putzkau 2014 

 "Gemeindegrenze seit 774 Jahren" in Einweihungsrede im Wochenkurier

      Bautzen/Bischofswerda-Online, 11. Mai 2015

 

Vorträge:

"Putzkau im Befreiungskrieg 1813" (Kurzvortrag ~ 7 min.)

"Zur Geschichte der Putzkauer Rittergutsglocke" (15 min)

"Das Schankprivileg der Stadt Bischofswerda in der Niederschenke Putzkau" (15 min)

"Die Baugeschichte des Rittergutes Putzkau" (90 min) 

"Die Ortsgeschichte von Putzkau" (100 min)

"Die Ortsgeschichte von Putzkau unter besonderer Berücksichtigung von Jagd, Forst und der Kleindenkmale im Hohwald" (120 min)
"Das Torhaus von 1754 im Rittergut (Althof)" (15 min)

"Jacob Heinrich Graf von Flemming" (15 min)
"Der Neuhof zu Putzkau" (oder "Gab es in Putzkau ein Schloss mit Barockgarten?", 30 min.)

"Die Geschichte der Brauerei" (90 min)

"Die bischöflich-meißnische Oberlausitz und Putzkau" (45 min)

 

 

 

Termine 2016/17:

 

Landesverein Sächsischer Heimatschutz Regionalgruppe Bautzen/Oberlausitz e.V.

       

03.-06.12.2016, "Fahrt in den Advent (Polen/Breslau/Schweidnitz/Bunzlau)"


Mi. 14.12.2016, 14.00, BZ Christliches Zentrum Liebknecht Str. 1, "Weihnachtliche

                                                 Veranstaltung und Jahreshauptversammlung"


Mi. 25.1.2017, 14.00, LRA-BZ, Vortrag "Den Amazonas aufwärts"


Mo. 27.2.2017, 14.00, LRA-BZ, "Rosenmontag"


Mi. 30.3.2017, 14.00, LRA-BZ, Vortrag "User liebes Brot"


12.-14.4.2017, Jahresexkursion "Zu den Adonisröschen, der uraltenStadt Lebus, den

                                                 Oderbruch sowie Frankfurt/Oder"


Fr. 28.4.2017, Festveranstaltung "25 jähriges Bestehen"

 

 

 

 

Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda e.V.

 

Mo. 12.12.2016, 19.00, Evabrunnen, "Als Wandergeselle unterwegs" Franz Zschor-

                                                  nack berichtet von der Walz




Aktuelles

 

Neukirch

Bereits am 16. August 2016 ist ein Denkstein oberhalb des Bahnhofs Neukirch-West restauriert worden. Die Inschrift war durch Verwitterung nicht mehr sichtbar. Auf Initiative des Neukircher Ehepaares Ganze hat der Steinmetz Bernd Rodig aus Putzkau die Schriftzüge vertieft. Die Inschrift "+|B.W.|1949" wird jetzt für viele Jahre sichtbar sein. 

 

 

An diesem Ort soll im Winter 1949 eine Lehrerin aus Dresden auf der Suche nach einem ihrer Schüler tödlich verunglückt sein. Die Nachforschungen zur Person blieben bisher erfolglos.

 

 

 

3. Tag der Oberlausitz

Am Sonntag den 21. August 2016 habe ich Interessierten am Standort der Steinsäule "774 Jahre Oberlausitzer Grenzurkunde" beim Weiß- oder Rupprechtsflössel in Putzkau, Erläuterungen zur Säule, zur Urkunde selbst und zur Örtlichkeit gegeben.


1  

Trotz des schlechten Wetters kamen 27 Besucher und ein Wolf. Der war bei strömenden Regen (14:10) so schnell vorbei, dass ich ihn nur noch von hinten aus über 100 m Entfernung fotografieren konnte. Er kam vom Hohen Hahn über die B98, lief schnurgerade (dem stark frequentierten Wildwechsel bei der Brettmühle in Oberputzkau folgend) etwa 25 m von meinem Standort entfernt vorbei und durchquerte die Wesenitz in Richtung Hohwald. Möglicherweise handelt es sich dabei um den letzten noch verbliebenen Angehörigen (Fähe) des ehemaligen Hohwaldrudels.

Der Wolf ist inzwischen zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bewohner der Oberlausitz geworden. Daher ist es selbstverständlich, dass er sich auch am Oberlausitztag sehen ließ. Hans Klecker hat daraufhin sofort eine Mundartgeschichte geschrieben:

A hungerscher Wulf zum Äberlausitztage

Ihr warrd amende denkn, ich räd vu enn, dar Wulf heeß. Nu nee, is woar a richtcher Wulf mit vier Benn und ann Schwanze, dar'n Äberlausitztag feiern wullde. 's muchte enner sein vun Huhn Waale. Ar bfoand ne vill zu frassn, keene Mäuse, keen Hoasn und irscht raajcht keene Rihe. Ar hutte aber an Buschfunke gehirrt, doaaß a dr aaln Äberlausitzer-Meißnischn Granze zwischn Neunkerch und dr Putzsche anne neue Steen saule stitt. "Do wird's amende woaas Gutts uff de Beißer gan", mucht'ch dr Wulf geducht hoann. A soappte lus, underwaajgs guhß wie aus Koann.

Wie'r ba dr Saule nu oaakoam, soag'r ann Moan undern Schirme, dar uff Besucher lauerte, derno aber ganz verdoattert uff doaas zweebeenche Viech guckte, zerletzt ann Rucksacke rimkromerte und a Knipskastl avierhulte. Wull mer'r dann Karln amol Richter, Koarle heeßn. Denn woar a dar Ecke ne Lihm, Hultsch oder Thomas heeßt, dar heeß Richter. Uff eemol toat's blitzn, aber Gutt sei Dank, ne knoalln. "Dar wird miech futegroafiert hoannm", duchte dr Wulf, "aber oack's Hinderteel, do weeß dr Jaajer ann aaln Dreck, ebb'ch dr Wulf bie, dar de Geißlein gefrassn hoat oder is Rutkäppl. Und zu frassn gibbt's oan Äberlausitztage a dr Putzsche ne groade vill, keene Brotwurscht und o kenn gegrilltn Fleeschboazn, nischt, raupmreene nischt. Do muss'ch mer abm wieder a Schof  reißn gihn." Und furt woar'r wie's Wirschtl vun Kraute.

Hans Klecker (2016) 

 

Die Wolfssichtung wurde inzwischen vom Jagdpächter, dem Revierleiter Hohwald im Sachsenforst und dem Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Spreewitz (R. Oehme) bestätigt.






PUTZKAU

Öffentliche Gemeinderatssitzung am Dienstag den 24. Mai 2016, 19.00 Uhr im Schulungsraum der FFw Putzkau. Tagesordnungspunkt 6.1. "Verkauf Torhaus, Ottendorfer Straße 5, OT Putzkau". 

Der Beschluss wurde nicht gefasst und an den Ausschuss verwiesen!

 

Das heißt, es erfolgt keine Ausschreibung. Es wird das Angebot des einzigen Interessenten geprüft und gegebenenfalls angenommen. Die Gemeinde will so Kosten sparen. Aus denkmalpflegerischer Sicht wäre es aber angeraten, gerade bei einem so bedeutenden Bau, das Objekt auszuschreiben und Auflagen zu erteilen. So könnte aus mehreren Angeboten ausgewählt werden.

Das Torhaus am 23. Mai 2016


Der Interessent hatte zuvor sein Konzept in groben Umrissen vorgestellt. Das Gebäude soll nach der Sanierung für Wohnzwecke genutzt werden, obwohl es dafür nicht erbaut wurde und auch nicht geeignet ist. Ein Aufbau des Uhrturmes kommt wohl aus Kostengründen nicht infrage. Die Seigerschelle von 1573 soll an der Fassade unter einer Überdachung angebracht werden.

Ein solcher Umgang mit diesem hervorragenden Bauwerk ist aus denkmalpflegerischer Sicht nicht zu akzeptieren!

Gegen die Person des Interessenten ist nichts einzuwenden, sein denkmalpflege-risches Konzept wäre aber unbedingt zu überdenken.


Langfristiges Ziel ist es, das zur Zeit im Eigentum der Gemeinde befindliche historisch und architektonisch wertvolle Gebäude vor dem Verfall zu retten und in Zukunft wieder einer Nutzung zuzuführen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist ein hervorragendes Zeugnis des Sächsischen Barock. Der Bau wäre ein idealer Ort um eine Heimatstube in Putzkau einzurichten. Der Ort Putzkau hat eine so reiche Geschichte, die es wert wäre, würdig präsentiert zu werden. Putzkau und die Putzkauer hätten es verdient. Leider fehlt von Seiten der Gemeinde, wie auch des Heimatvereins und der Initiative Rittergut, jegliches Interesse. So bleibt nur zu hoffen, dass das Torhaus EU-weit zum Verkauf ausgeschrieben wird, um so einen finanzkräftigen Liebhaber zu finden, der dann auch den Uhrturm wieder aufbaut und dort Glocke und Uhrwerk installiert.

So könnte das Torhaus nach einer denkmalgerechten Sanierung aussehen

 

Am Tor befindet sich ein Sandsteinwappen des Andreas Graf von Riaucour (nach 1754). Zum Torhaus gehört ein Uhrwerk (18. Jh.) und eine Bronzeglocke von 1573 aus der Werkstatt Hilliger Freiberg. Ehemals befand sich auf dem Uhrturm des Torhauses eine Wetterfahne von 1754.

   

   

  

  

CHEMNITZ

Seit dem 16. Mai 2014 ist das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz für Besucher geöffnet. Der "Belmsdorfer Depotfund mit Armschmuck und Rohbernstein" ist vollständig und restauriert zu sehen. Er stammt aus der "Lausitzer Kultur"  1200-1000 v. Chr. Die sehr gut erhaltenen Stücke stellen den bedeutendsten Fund in der Umgebung Putzkaus dar. Die zwei Stücke Rohbernstein bezeugen Handels-beziehungen in den Ostseeraum bereits vor 3000 Jahren. 

"Depotfund mit Armschmuck und Rohbernstein" Belmsdorf bei Bischofswerda, Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz Mit freundlicher Genehmigung des Landesamtes für Archäologie Sachsen

 

Eintrittspreise: 7 €, ermäßigt 4 €. Öffnungszeiten sind Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr. Anschrift: Stefan-Heym-Platz 1 (Brückenstraße 9-11), 09111 Chemnitz.

 

 

 

 

PUTZKAU

  

Die Gemeinde Schmölln-Putzkau plant im Rittergut Putzkau den Teilabriss der Brennerei mit der darüberliegenden Arbeiterwohnung, den hofseitigen Anbauten und der angrenzenden Ställe (Bullenstall, Pferdestall, Wagenhalle [preußische Kappengewölbe]). Die Fassade zum Hof soll erhalten, aber alle dahinter liegenden Bauteile abgerissen werden. Darunter befinden sich auch die denkmalgeschützten jahrhundertealten Gewölbe (böhmische Kappengewölbe).  

 7. April 2014:

Dem Antrag der Gemeinde Schmölln-Putzkau zum Teilabriss des Rittergutes Putzkau wurde durch die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Bautzen stattgegeben. Auflagen sind zur Sicherung der angrenzenden Gebäude (u.a. Fassade und Dach des Torhauses) erteilt worden.

 23. September 2014:

Am Dienstag den 23. September 2014  beriet der Gemeinderat in seiner 2. Sitzung unter Punkt 8. "Rittergut Putzkau" über Überplanmäßige Ausgabe zum Abriss und die Auftragsvergabe. Der Beschluss wurde bei Anwesenheit aller Gemeinderäte einstimmig gefasst! Der Abriss des Südflügels soll nach dem 9. Oktober 2014 beginnen. Somit wird noch in diesem Jahr die älteste Bausubstanz Putzkaus, 1379 als "villa poczkow" bezeichnet, Geschichte sein.

 15. Oktober 2014:

Der Abriss hat begonnen. Zuerst musste der Anbau des Torhauses weichen.

 16. Oktober 2014:

Am heutigen Tage wurden die hofseitigen Anbauten und Teile der oberen beiden Etagen des ersten Herrenhauses (spätere Brennerei und Arbeiterwohnung) und des Pferdestalles abgerissen.

 17. Oktober 2014:

Das ehemalige Herrenhaus (Brennerei) ist fast komplett abgerissen. Die ehemals unter Denkmalschutz stehenden Gewölbe sind bis auf 2 abgebrochen.

Die Außenwand zum Hof, die erhalten werden sollte, ist auf einer Länge von etwa 40 m eingestürzt. Das Mauerwerk war so marode, dass es in sich zusammenbrach.

 20. Oktober 2014:

Der Abriss wird jetzt nur noch mit einem Bagger fortgesetzt. Die Trennung des Dachstuhls zum benachbarten privaten Wohnhaus wurde vollzogen.

 21. Oktober 2014:

Der Abriss ist bis an die Giebelwände des privaten Wohnhauses und des Torhauses vorangetrieben. Der Anbau am Torhaus aus dem 19. Jahrhundert ist offensichtlich nur angelehnt. So wird es hier weniger Probleme geben. Allerdings zeigen sich jetzt erhebliche Schäden am östlichen Giebel des Torhauses aus dem 18. Jahrhundert.

 22. Oktober 2014:

Der Abriss des Südflügels des Rittergutes ist so gut wie abgeschlossen. Drei Mauerreste werden erhalten bleiben.

 23. Oktober 2014:

Das abgebrochene Mauerwerk wird aus dem Südflügel entfernt. Das Dach des Torhauses ist notgesichert.


 8. Dezember 2014:

Das Dach des Torhauses wurde an der Abrissseite repariert und mit einer neuen Dachrinne versehen. Man hat mit dem Verputzen des stark geschädigten Ostgiebels begonnen.

 

 17. Juli 2015

Wie vom Landesamt für Denkmalschutz gefordert, ist die eingestürzte Mauer zum Hof mit einer Hecke markiert worden. Das Vorhaben die Außenmauern der abgerissenen Gebäude mit Steinen zu markieren konnte die "Initiative Rittergut" nicht realisieren.

 

 

 

 

 

LITERATURKRITIK

 

Hier sollen lediglich aktuelle für den Denkmalschutz, die Regionalgeschichte und die Putzkauer Ortsgeschichte relevanten Artikel, Magazine und Bücher besprochen werden.

 

 

"Denkmale in den Oberlausitzer Wäldern"

Herausgeber: Oberlausitzer Verlag, Spitzkunnersdorf 2016. 436 Seiten

Autoren: Thomas Sobczyk und Andreas Bültemeier

In diesem Buch werden 193 Denksteine, vorwiegend forstliche Denkmale, aus unseren Wäldern vorgestellt. Putzkau ist mit 13 Steinen vertreten.






"Tarnname 'Kolybel' Sowjetische Atomraketen in der Oberlausitz"

Herausgeber: Geschichtsverein Truppenübungsplatz Königsbrück e.V. Preis: 24,95€

Ein ausgezeichnetes Buch. Sehr gut recherchiert. Der Leser erfährt viel über die Hintergünde der Stationierung, über die verwendete Raketentechnik, deren Gefährlichkeit, die Stationierungsorte und den Abzug 1988. Der stolze Preis lohnt sich in jeder Hinsicht. Ich selbst war Zeuge des Abzuges der Raketen am 25. Februar in Bischofswerda. Zudem hatte ich den Grundwehrdienst bei den Raketentruppen der NVA (Stallberg) geleistete. Auch deshalb kann ich mir ein Urteil erlauben.



 

 

 

"Bilder aus der Heimat | Kalender rund um den Valtenberg | 2017"

Herausgeber Kulturförderverein Neukircher Heimat e. V.

Vereinsvorsitzender Jens Riedel. Preis: 4,50 €

Ein sehr schöner Kalender, zu einem günstigen Preis. Das Kalenderblatt Dezember bietet Informationen zu einem Denkmal in Putzkau.

Nur ist leider ausgerechnet im Beitrag über das Putzkauer "Jagdschloss" ein falsches Datum wiedergegeben. Der Bau des "aus schwedischer Fichte errichteten Blockhaus" fand nicht 1904, wie Brigitta und Roland Lange behaupten, sondern 1908 statt!

Der Graf von Schall-Riaucour stellte am 4. November 1907 den Bauantrag. Die Genehmigung wurde umgehend am 12. November 1907 erteilt. Am  10. Juni 1908 meldete der Baumeister und Königliche Hofzimmermeister Ernst Noack die Fertigstellung des Blockhauses. Die Bauakte ist im Archiv beim Landkreis Bautzen erhalten.

 

 

 

 


 

   

   

 

13 Einträge auf 2 Seiten

Mathias Hüsni

12.08.2015
15:31
Lieber Dietmar,

vielen Dank für Deinen Fotobeleg! Frau Sigrid Jäger hat uns bereits einen tollen Schnappschuss zur Verfügung gestellt, der Graureicher und Schwarzstorch in friedlicher Eintracht zeigen. Verwechslungen sind also ausgeschlossen.

Ein paar gelegentlich Hintergrundinformatione­n zur Nisthilfe Schleinitz wären recht hilfreich:
Wann von wem warum errichtet?
Wie stark bisher frequentiert.

Wie Du dem Dir zugesandten Manuskript entnehmen kannst, waren Deine Fotos vom Ringstorch von besonderem Wert! Dafür gebührt Dir Dank und weiter so!

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Hüsni

Eberhart Wissel

30.03.2015
15:41
Lieber Freund Herr Dietmar Lenz,
Gratulation zu Ihrem Vortrag mit dem akribischen Quellen- Nachweis.
Wir kämpfen noch damit, da oft Verwechslung mit dem auch
Renaissance-­Wasserschloss bei Großenhain herrscht.
Gern bleibe ich durch die Friesen- Familien-Bande mit Ihnen in Verbindung.
Mit freundlichem Gruß
Eberhart Wissel,
Borsbergstr.7
01328 Dresden
Handy 0160 96484170
www.­eberhart.­wissel@­web.­de

Schloss Schönfeld - Das Zauberschloss
Am Schloss 2
01328 Dresden-Schönfeld

Jonny  Böhme

31.12.2014
19:54
Hallo Dietmar, zum Jahresende noch ein paar lobende Worte an Dich. Mir hat es sehr gefallen, dass Du den Teilabriss des Rittergutes so gut dokumentiert hast. Oft lief man vorbei und weiß dann doch nicht mehr, wie alles aussah.
Dir, lieber Dietmar, auch für 2015 viel Erfolg und Spaß bei Deiner Arbeit, Gesundheit und Glück für Dich und Deine Familie.

Ganz herzliche Grüße - Jonny

Ingo Pridal

11.08.2014
20:18
Hallo, ich habe in Frankfurt am Main auf einem Flohmarkt das Poesiealbum eines Herrn Fritz Wemme aus Nieder Putzkau gekauft. Die Eintraege sind aus den Jahren zwischen 1908 und 1910. Soweit ich es beurteilen kann, sind fast alle Eintraege von Personen aus Nieder
Putzkau. Haben Sie Interesse an dem Poesiealbum ? Mit freundlichen Gruessen, Ingo Pridal

Ute  Stoye

24.04.2014
23:19
Tolle Seite! Wir können nur dankbar sein, dass es Menschen gibt, die ihre Heimat so intensiv erforschen und anderen diese Ergebnisse freigiebig zu Verfügung stellen. Meine Vorfahren waren SCHMIDT aus Putzkau und Hultsch aus Neukirch. Durch Ihre Arbeit, lieber Herr Lenz, kann ich mich mit dem Ort verbinden und die Fotos machen neugierig. Ein Besuch ist versprochen!

Arnd Matthes

23.12.2013
14:09
Respekt für diese informative Seite! Weiter so und viel Kraft und genügend Zeit dafür wünscht Ihnen Arnd Matthes.
Ich habe selbst auch Jahre für meine Waditz-Chronik Seite gebraucht.

PS: Die Stiftung Umgebindehaus wird sich weiterhin für die Schmiede einsetzen, wenn Hilfe benötigt wird.

Ivonne Makowski

09.11.2013
13:57
Lieber Dietmar,

vielen herzlichen Dank für Deine fachkundige Führung durch Putzkau und den ehemaligen Rittergutswald. Ich habe sehr viel Neues und Interessantes über den Ort erfahren und es hat mich in meiner eigenen Arbeit ein gutes Stück voran gebracht.

Ebenfalls ein großes Lob für Deine Homepage: Die Themenvielfalt, der wissenschaftliche Anspruch sowie das Layout finde ich sehr beeindruckend. Ich hoffe, du wirst noch vieles über Putzkau und Umgebung hier veröffentlichen!

Einstweilen beste Grüße
Ivonne Makowski

Eberhard Lehnert

06.10.2013
18:25
Sehr geehrter Herr Lenz,
für die interessante Gestaltung Ihrer Homepage gebührt Ihnen Anerkennung.
Die von Ihnen organisierte und am 5.10.2013 geführte Wanderung zu Denksteinen im Putzkauer Rittergutswald, an der Mitglieder des Museums- und Gechichtsvereins Bischofswerda e. V. teilnahmen war gut vorbereitet und historisch interessant gestaltet.
Das schöne Herbstwetter rundte diesen Tag ab und ließ ihn zum Erlebnis werden.
Herzlichen Dank für Ihre sachkundige Führung.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg für Ihre heimatkundlichen Forschungen.
Mit freundlichen Grüßen
Eberhard Lehnert

Dieter Schöne

27.09.2013
17:28
Eine einmalige Darstellung ihrer FORSCHUNGSARBEIT! Wie aber bitte vereinbart sich ihre Forschungsarbeit mit den Untaten einer Putzkauer Baufirma? Sie unternahm beim Bau der so genannten Bischofswerdaer Umgehungsstr. alles, um uralte "Bautasteine" mit Billigung der Landesämter für Denkmalschutz (Dr. Rösner)und Archäologie (Dr. Krabatt) zu verschottern oder in Abhalten zu stürzen! Dabei wurden die historische Entstehung der Stadt Bischofswerda und des gesamten Umfeldes (auch von Putzkau) vernichtet! Eine Baufirma, die sogar nicht einmal davon abschreckte, eine uralte Moorlaiche einfach (und besonders ganz schnell!) auf Abraumhalden zu entsorgen. Dabei taten sich im Geißmannsdorfer Kreuzwasser besonders Mitarbeiter aus ihrem Ort hervor. Irgendwann wird dieses Übel noch ein gewaltiges Nachspiel haben. All dies hat jedoch mit ihren Forschungsarbeiten nichts zu tun. Ich möchte hier nur die negativen Verhaltensweisen heutiger Baufirmen und staatlicher Organisationen aufzeigen. Ich finde Sie großartig und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg! Ihr Dieter Schöne aus Rammenau.

Enrico Weiß

25.01.2013
09:48
Sehr geehrter Herr Lenz, Ihre Seite ist sehr interessant gestaltet. Den ein oder anderen Stein werde ich dadurch besser selbst finden können. Für die weitere Forschungsarbeit wünsche ich Ihnen alles Gute.

Danke auch noch für Ihre bisherigen Bildbeiträge beim Sächsischen Heimatschutz in Bautzen.

Schöne Grüße
Enrico Weiß

Seite 1 von 2

 

34397

 

Themen:

----------------------

HOME

Über mich

Veröffentlichungen

Vorträge

Termine

Aktuelles

Literaturkritik

Gästebuch

---------------------

DENKMALSCHUTZ:

Kleindenkmale

- Projekte

- Listen

Türstöcke

Allianzwappen

Fachwerkhaus

Forsthaus Klunker

Kollm

Sagar

----------------------

ORTSCHRONIK:

Oberlausitzer Grenzurkunde

Kirche um 1840

Neu-Putzkau

Städtel

Hübelschänke

Erbgericht

Naundorf

Obermühle

Buschmühle

Rittergutsglocke

Münzfund

Neuhof

Territoriale Entwicklung

Daten zur Forstgeschichte

----------------------

PERSONEN:

Noldin

Ernst Wemme

Grafen von Schall-Riaucour

- Andreas

- Adam-Ferdinand

- Karl Borromäus

mit Adam und Andreas

Andreas Graf von Riaucour

Heinrich Graf von Brühl

Jac. Hein. Graf von Flemming

Freiherren von Friesen

- Otto Heinrich

- Julius Heinrich (Graf)

- Heinrich der Jüngere

von Haugwitz

- Putzkauer Linie

- Erhard

- Johann IX.

---------------------

BILDERGALERIE:

Ansichtskarten

Umgebindehaus

Nachtfotos

Klassenfotos

100 Jahre Schule

Putzkau Natur

Radwanderung